Gelungener Start in Lüneburg

DSC_3855Am Donnerstag den 01. März fiel der Startschuss für unsere offenen Tastings in Lüneburg. Volles Haus, gute Stimmung und leckre Whiskys. So muss das! Zur „Welt des Whiskys“ im Roy Robson am Markt 3 hatten wir eine nette Truppe beisammen und bedanken uns an dieser Stelle bei allen Gästen und dem Roy Robson für den tollen Abend!

Euer Tasting-Menu für „Die Welt des Whiskys“:

  • Auchentoshan Heartwood (Single Malt Scotch), 43 % vol.
  • Redbreast 12 (Irish Whiskey), 40 % vol.
  • Glenfarclas 18 (Single Malt Scotch), 43 % vol.
  • Blantons Original Single Barrel (Kentucky Straight Bourbon), 46,5 % vol.
  • Kilchoman Machir Bay (Single Malt Scotch), 46 % vol.

Wir kommen gerne wieder! -> Nächster Termin ist der 19.04.18 mit dem Schwerpunkt „Fassreifung“. Hier werden wir eine Reihe Whiskys ansehen, die in unterschiedlichen Fass-Typen gelagert sind. Man darf gespannt sein! Bis dann!

 

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Bottle Market 2017

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So langsam fegen wir die letzten Reste zusammen. Der Körper erholt sich, die Flaschen wandern langsam wieder in die Regale… Der Sturm nach der Messe legt sich. Zeit Revue passieren zu lassen. Der Bottle Market war wieder genial dieses Jahr und wenn unser Gefühl uns nicht im Stich lässt, ein voller Erfolg. Wir hatten kaum Zeit Fotos zu machen, was ein gutes Zeichen ist 🙂. Wir freuen uns über den großen Zuspruch für unser „Tastings-im-Wohnzimmer-Konzept“ und freuen uns auf viele neue Gesichter bei den kommenden Tastings in Bremen.
Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, werdet ihr von nun an auch Paddy (aka Patrick Ahluwalia) auch öfters zu Gesicht bekommen, der uns in Zukunft unterstützen wird. Ein riesen Dank geht an meine bessere Hälfte Mirah und an Paddy, die mir tapfer und treu zur Seite standen und die Messe gerockt haben!

Denn ihr wisst wies läuft:

Part of the ship, part of the crew!

Till the next dram!

The Captain

#bottlemarket #maltmariners #bremen

Heimspiel in Hamburg

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Wieder einmal war Leon mit seiner „Malt-Mission“ in der Hamburger Herzens-Heimat zu Gast. Im Gepäck ein Thema, das die Malt Mariners seit Beginn begeistert und inspiriert: Hidden Gems! Ständig angetrieben durch die Neugierde und die Begeisterung für Whisky, ist Leon seit Jahren auf der Suche nach vergleichsweise unentdeckten und unterschätzen Brennereien und Abfüllungen. So konnten sich viele Gäste beim gestrigen Tasting in Hamburg von der Vielfalt einiger Neuentdeckungen überraschen lassen.

Mission report: Happy maltheads!

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle für die tolle Stimmung. Hamburg, immer wieder gerne!

Slainte!

Euer Leon

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Distillery Review 23: Amrut Distillery

Amrut 1

The Amrut Triple Treat!

„Indien… Schließt die Augen und sagt einmal… Indien.“ Bei diesem Zitat werden Viele von euch auch an das Dschungelbuch denken und weniger an Whisky ;). Nachdem mich meine Whisky-Reisen bislang „nur“ nach Schottland und Co. geführt haben und Indien doch ein Stück weiter entfernt ist, freute ich mich sehr über die Möglichkeit, an einem Amrut Whisky Tasting in Bremen teilnehmen zu dürfen. Kirsch Whisky hatte als neuer Vertriebspartner für die indische Amrut Distillery in Deutschland in die Lemon Lounge geladen. So nutze ich gern die Gelegenheit die Brennerei an Hand des Tastings vorzustellen und etwas zu berichten, was es Spannendes zu hören und schmecken gab! Vertreten wurde Amrut von Ashok Chokalingam.

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Ashok Chokalingam – Fotograph: Maik Ahlers

Ashok ist derzeitig „Head of International Operations“ und bereiste als Marken-Missionar in den Gründerjahren der Brennerei die ganze Welt. Für manch einen neu: Indien ist weltweit führendes Land in Sachen Whisky Produktion und Konsum. Ashok scherzte mit einem Augenzwinkern „The indian people drink more Johnnie Walker than is produced“ und spielte so auf Fälschungen und Imitate an. 7 von 10 der meist getrunkenen Whisky Marken sind indischer Whisky (1. Officers Choice, 2. McDowells No. 1 und erst auf Platz 3 Johnnie Walker!)*. Große Teile des indischen Whiskys werden jedoch aus Melasse (Zuckersirup) hergestellt und würden bei uns wohl eher unter der Kategorie Rum erfasst. Verständlich also, dass der Ruf von indischem Whisky vor Amruts Pionierarbeit zwischen „schlecht“ und schlichtweg „nicht vorhanden“ angesiedelt war. Ashok stand also vor der Aufgabe, die kritischen Nasen dieser Welt vom Amrut Single Malt zu überzeugen. Dies erreichte er mit Erfolg, wie wir heute wissen, durch Blind-Verkostungen. Ohne die „Brandmarkung“ (no pun intended) wurde der junge indische Whisky von vielen Scotch-Genießern als älter und reifer eingestuft und eroberte so über die Jahre die Herzen der Whisky-Fans und die internationalen Märkte. Interessanterweise startete der Verkauf des Amrut Single Malts 2004 außerhalb der indischen Heimat Bangalore… nämlich in Schottland! Mit dieser Ansage machte Amrut unmissverständlich klar, wohin die Reise gehen sollte. Die Single Malts sollten sich von den Fusel-Whiskys abheben und in der internationalen Top-Liga mitspielen. Und die Anerkennung ließ nicht lange auf sich warten. Bereits 2005 erzielte Amrut in der Jim Murray Whisky Bible über 80 Punkte, der Amrut Fusion wurde mehrfach ausgezeichnet und sogar als „third best whisky in the world“ betitelt. Heute hat Amrut ein soliden Ruf in der Szene und weitere Brennereien wie Paul John sind dem guten Beispiel gefolgt und arbeiten an der Etablierung des Begriffs „Indian Single Malt“ als Qualitätsmerkmal.

Ein guter Grund also bei ein paar guten Drams Ashoks Erzählungen zu lauschen. Sein Fachwissen zur Destillation und Fassreifung ist bemerkenswert, nicht verwunderlich, studiert er doch am Institut für „Brewing and Distillation London“. Wieder einmal ärgerte ich mich darüber, in der Schule im Fach Chemie nicht aufgepasst zu haben! Kinder macht eure Hausaufgaben! Ihr wisst nie, wozu es später mal gut ist ;). Ein wichtiger Aspekt des Tastings war natürlich das Thema Fassreifung, die beim Whisky den Großteil der Aromenbildung ausmacht. Bei indischem Whisky haben wir es mit einem Sonderfall zu tun, da die Fassreifung durch das indische Klima beschleunigt wird und somit ein 5 Jahre alter indischer Whisky teils mit einem älteren Scotch verwechselt werden kann. Durch die starken Temperaturschwankungen arbeitet bzw. atmet das Fass intensiver, soviel gilt als gesichert. Der hohe „Engels-Anteil“ (Verdunstung) von 10 – 12 % führt aber auch zu einem höheren Verlust und einer Erhöhung des Alkoholanteils im Fass. Im schottischen Klima hingegen sinkt der Alkoholanteil (bei ca. 2 % angels‘ share) über die Jahre, dafür verlieren die Schotten aber auch weniger Whisky pro Jahr. Für die Inder liegt Fluch und Segen auf der Hand: Der Whisky nimmt schneller Aromen auf, verflüchtigt sich aber auch zügiger. Eine junge Abfüllung in die Flaschen ist die Folge. Ob die Fässer jedoch in der kürzeren Zeit auch die Schärfe aus dem Rohbrand ziehen können, bleibt für mich eine interessante Frage. Die Inder sagen „ja“ die Schotten (tendenziell) eher „nein“. Wo man bei dieser Diskussion steht, muss jeder mit der eigenen Nase beantworten. Wichtig ist am Ende eben doch nur was der Whisky in der Flasche kann! Meine Sinne haben die Amrut Abfüllungen jedenfalls bislang überzeugen können. Gemeinsam mit anderen Whiskys aus klimatisch ähnlichen Ländern (siehe Kavalan aus Taiwan oder Paul John aus Indien) zeigen die jungen wilden Asiaten, dass es auch anders geht. Die exotischen Aromen gepaart mit schottischem Torfrauch bilden bei Amrut eine attraktive Abwechslung zu den schottischen Gassenhauern. Wir Maltheads lieben eben die Vielfalt!

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Ashok Chokalingam – Fotograph: Maik Ahlers

Und gerade der Amrut Fusion der mit 25 % schwer getorfter schottischer Gerste und 75 % indischer Gerste eine „Fusion“ beider Whisky-Kulturen ist, dient mir in den Tastings oft als gutes Beispiel. Mit 50 % vol. bringt er einiges auf die Waage. Amrut verzichtet generell auf Färbung und spart sich bis auf die 40 %er auch die Kühlfilterung. Ein weiterer Fakt, der lobenswert erwähnt werden kann, ist die Batch-Markierung. Auf der Rückseite der Fusion-Flaschen kann man nachlesen, mit welchem Batch man es zu tun hat. Dass man bei so viel Transparenz noch mit ca. 40 Euro Ladenpreis davonkommt, ist heute im „exotischen“ Whiskyraum keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch der „Peated“ den ich beim Tasting erstmalig im Glas hatte, hat mir sehr gut gefallen! Ein cremiger Malt mit einem tollen süß-würzigen Rauchfeuer im Abgang.

Alles in Allem kann ich die Amrut-Abfüllungen nur wärmstens empfehlen, insbesondere wenn man nach einer exotischen Abwechslung sucht und dafür nicht all zu tief in die Taschen greifen kann. Ich bin sicher, dass der Indian Single Malt bald als Begriff dem Japanese Whisky Konkurrenz machen wird. Im Preiskampf liegen für mich derzeit die Inder jedenfalls weit vorne, ohne an der Qualität zu sparen. Wir dürfen gespannt auf die weitere Abfüllungen sein und ich freue mich schon auf meine nächsten Amrut-Entdeckungen!

In diesem Sinne… Slainte (oder Cheers!)

 

Euer Leon

 

Fakten (Stand Juli 2017):
Eigentümer: Jagdale Group (Familienbesitz)
Gegründet: 1948 (Single Malt Release 2004)
Produktionsvolumen pro Jahr: 200.000 Liter pro Jahr
Adresse: Bangalore (?)
Bedeutung: „Elixier des Lebens“/ „Elixier der Götter“
Link: http://www.amrutdistilleries.com/
*Quelle: Ronde, Ingvar (2016): Malt Whisky Year Book 2017, MagDig Media Limited 2016, Shrewsbury, England, Seite 290

Schottland Reisen mit den Malt Mariners

Highlands near Loch Lomond2

YAY! Wir sind überglücklich und ein bisschen stolz, euch berichten zu können, dass wir (Michael und Leon) ab 2018 Reisen durch unser geliebtes Schottland anbieten werden. Mit unserem neuen Partner GEOPROJEKTREISEN, haben wir in den letzten Monaten emsig daran gearbeitet. GEOPROJEKTREISEN ist ein kleiner, unabhängiger und authentischer Reiseveranstalter, der großen Wert auf ganzheitliche und landesnahe Reise-Konzepte legt. Jede Reise hat ihren eigenen engagierten Reiseleiter, der sein Wissen und seine Leidenschaft für das jeweilige Land einbringt. Kein Wunder also, dass wir uns so gut verstehen! Wer Interesse an einer Tour durch Schottland mit uns den Malt Mariners hat, sollte sich das nicht entgehen lassen! Zur aktuellen Reiseroute wird bald noch eine spezielle Whisky-Route hinzukommen. Wir freuen uns über eure Unterstützung und touren vielleicht bald mit Einigen von euch nicht nur virtuell, sondern auch in natura durch das gelobte Land!

Hier geht’s zur Reise:

http://www.geoprojektreisen.de/reisen/schottland/

YAY! We are overjoyed and a wee bit proud as well to anounce that we the Malt Mariners (Michael and Leon) will lead guided tours through our beloved Scotland in 2018. Over the last couple of months ee have worked hard with our new partner GEOPROJEKTREISEN to get things started. GEOPROJEKTREISEN is a small, independent and authentic travel agency that shares our view on traveling and the world. They want to share the passion for traveling and the personal knowledge of the dedicated tour guides. So it is no big surprise that we had a shared vision right away. If you are interested in a personal tour through Scotland you shouldn’t miss this! Addtional to the existing tour we will create a special whisky tour soon. We hope you like this news as much as we do and will support us on our future way. The Mariners way! Maybe we will travel with some of you not only on tastings but through the holy land in real life as well!

 

Here is the link to the current tour:

http://www.geoprojektreisen.de/reisen/schottland/