Whisky Review 13: Kingsbarns Spirit Drink

Diesmal verschaffen sich Paddy und Leon einen ersten Eindruck von der jungen Lowland Brennerei Kingsbarns nahe St Andrews. Es gibt einen fassstarken zwei Jahre alten Spirit Drink und den dazu passenden Rohbrand zu kosten. Ob der schon was kann?

Passend konnten wir erst vor Kurzem den ersten Single Malt von Kingsbarns probieren. Leider hat er es nicht mehr ins Video geschafft, kann aber mit anderen drei Jahre alten Single Malts in den Ring steigen. Wir dürfen auf weitere Releases von Kingsbarns gespannt sein!

Slainte Freunde!

 

Whisky Review 09: Glen Scotia 2008 Ruby Port Finish Peated

 

Leon und Paddy werfen einen Blick auf die Festival Abfüllung von Glen Scotia, die für das Campbeltown Malts Festival 2018 abgefüllt wurde. Eine stramme Fassstärke mit Ruby Port Finish und Torfrauch. Was kann der? Lohnt sich der Kauf?

Unsere Meinung erfahrt Ihr im Video.

Danke an Alba Collection für die Bereitstellung der Schottland-Karten.
http://www.alba-collection.com/

Slainte Freunde!

 

Whisky Review 02: Texel Single Malt

Heute verkosten wir den „Texel Se Whisky – Single Smoked Malt“.
Der Single Malt stammt von der Distilleerderij de Lepelaar, auf der Insel Texel in den Niederlanden.

Facts:
Texel Se Whisky – Single Smoked Malt, 42 % vol., Oloroso Sherry Cask, Medium Toasted Cask, Dist.: 13.10.14 – Bottled: 17.04.18, „Distiller“ war Joscha und es hat an dem Tag geregnet :D… Wie süß.

Captains Dram today… Aberlour 21 yo, Architecture of Taste

IMG_7548.jpg

Heute schau ich mir den Aberlour 21 yo, Architecture of Taste, abgefüllt von Whic.de an.

Ein kurzer Blick aufs Glas: Farbe helles Gold, der Whisky hängt schön lange an der Glaswand bis sich die Tropfen träge der Schwerkraft ergeben.

IMG_7533Ohne Wasser:

In der Nase Zitrus Potpourris, riecht nach Gold, kanns nicht anders beschreiben ;). Ich krame im Hirn nach Ideen, auch wenn ich gern einfach weiterriechen würde und trinken! Ich beherrsche mich. Hm, kandierte gelbe Früchte? In jedem Fall sehr süß.

Jetzt darf ich aber ran: Am Gaumen ein würziger aber nicht scharfer Antritt Tendenz Organgenschalen und Eiche. Ich tippe auf 55 – 54 % vol. und luscher aufs Etikett… Scheiß die Wand an! 59,8 % vol. Der Aberlour darf mit 21 sogar in den USA in die Kneipen… Man merkt ihm sein Alter an, wenn er mal Schärfe hatte, ist diese gut „weggereift“ worden :). Süffig. Ein klassisches Bourbon-Fass, die ich immer mehr zu schätzen lerne, nachdem ich aktuell etwas von der hundertsten Sherry-Bombe gelangweilt bin (aber ja, immer noch geil ;).

Das Finish fällt für meine Verhältnisse nicht bombastisch spektakulär aus, was ich aber von Bourbon-Fässern gewohnt bin. Die haben ihre Stärken eher in der Nase und am Gaumen. Wichtig ist mir hier vor allem, dass kein zu bitterer Nachgeschmack bleibt… Nope. Alles gut! Das Fass war also weder ausgenudelt noch strange. Alles im grünen bzw. gelben Bereich!

IMG_7537Mit zwei Tropfen Wasser, tritt in der Nase das Fass in den Vordergrund, die Süße wird jetzt deutlich karamelliger, zarte Mandelaromen kommen dazu. Der Antritt wird cremiger, das Fass jetzt auch am Gaumen deutlicher mit mehr Eiche.

Ich lasse den Aberlour 10 Minuten stehen. Mit der Zeit kommen noch paar Brause-Stäbchen dazu und wieder die helle Eiche…. Yummy.
Als Referenz-Whisky schenke ich mir einen 6jährigen unabhängig abgefüllten Glenburgie aus dem Bourbon-Fass ein mit ca. 60 % vol.. Der brennt mir alles weg und hat gefühlt genau zwei Aromen zu bieten… kostet halt aber auch nur ein Drittel. Da bleib ich doch beim Aberlour :D. Zu dumm, dass Qualität eben einfach ihren Preis hat!

Fazit: Ein schöner straighter ausgereifter Bourbon-Cask. Wer Aberlour mag und sich mal die Sherry-Aromen sparen möchte, darf zugreifen.

Captains Dram Today: The Epicurean

Captains Dram Today:
Douglas Laing – The Epicurean
Lowland Blended Malt Scotch Whisky
46,2 % Vol.

Diesen Whisky wollte ich allein auf Grund der witzigen Verpackung seit langem mal probieren. Und wiedermal weiß ich, warum ich überwiegend Blind-Tastings mache. Für mich eine Enttäuschung.

Farbe: heller Weißwein

Nase: Sommer Regen, Birnensaft, Puderzucker – ok

Zunge: Alkohol, etwas Birnenschale, die typischen jungen Ex-Bourbon und Refill-Aromen

Abgang: Alkohol, kaum vorhanden, Bittermandel, mähh nicht mein Fall

Immerhin kostet der Lowland Blended Malt nur um die 30 €. Da die Fässer hier im Grunde nur von Auchentoshan und Glenkinchie stammen können, wundert es nicht, dass wir hier kein Feuerwerk erwarten dürfen. Beide Brennereien sind nicht gerade bekannt dafür, viele Fässer herauszurücken.
Dann doch lieber ein Standard aus einer der Beiden.

 

IMG_5869.JPG