Philosophie

Leidenschaftlich. Unabhängig.

Wir sind ein unabhängiges Tasting-Gewerbe. Das bedeutet, wir arbeiten ohne Markenbindung und ohne Verträge mit einzelnen Händlern oder Konzernen. Wir machen weder Marketing- noch reine Verkaufsveranstaltungen. Dein Whisky-Erlebnis und die Verkostung stehen bei uns an erster Stelle. Nur so können wir eine unabhängige und unvoreingenommene Beratung gewährleisten, die sich ausschließlich an unserer Expertise, unserem Qualitätsanspruch und deinen Wünschen orientiert. Niemand schreibt uns vor, mit welchen Whiskys wir arbeiten sollen, welche Marken wir gut oder schlecht finden und was wir dir als Preis-Leistungs-Empfehlung ans Herz legen. Unsere Leidenschaft für Whisky, unsere Neugierde und der Wunsch dies mit dir zu teilen, sind unser Antrieb.

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Support

Der Name „Malt Mariners“ bedeutet so viel wie „Whisky Seefahrer“ und trägt nicht nur die Liebe für das Naturprodukt Malt Whisky in sich, sondern auch die Leidenschaft fürs Reisen und das Meer.  Daher engagieren wir uns aktiv für den Meeres- und Naturschutz. Wir sind ein kleines Projekt, binden aber seit der ersten Stunde die Unterstützung von Umweltschutz-Organisationen fest mit in unser Konzept ein. Derzeit spenden wir zwischen 5 und 10 % unseres Profits an NGOs mit Naturschutz-Fokus. Wir hoffen, den Charity-Aspekt in Zukunft ausweiten zu können. Derzeit unterstützen wir folgende Organisationen mit regelmäßigen bescheidenen Spenden:

Die Whisky Industrie hat eine lange Tradition im Umweltschutz und der helfenden Hand und wir wollen diesem guten Beispiel folgen. Mit dem Wachstum unseres Gewerbes wird auch unser Engagement wachsen. Danke für Eure Unterstützung und Mithilfe!

Kriterien unserer Whisky-Wahl

Wir haben den Anspruch, unseren Gästen auf unseren Whisky Tastings eine möglichst große Bandbreite an Aromenprofilen und Brennereien zu präsentieren. Die Wahl fällt bei uns daher häufig auf unabhängige, kleinere bzw. weniger bekannte Whiskys. Wir freuen uns, wenn unsere Gäste eine Neuentdeckung bei uns machen können.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir versuchen stets, Whiskys zu verwenden, bei denen wir als Whisky-Genießer möglichst viel für unser Geld bekommen. Oft (aber nicht immer) fällt dies mit dem oben genannten Aspekt zusammen, bei Brennereien die ihren Fokus weniger auf die äußere Präsentation, sondern auf die Qualität des Produkts konzentrieren. Werbung wird schlussendlich über den Endverbraucher mitfinanziert. Am Ende ist uns wichtig: Dein Genuss und Whisky-Erlebnis steht im Vordergrund.

Um einen unvoreingenommenen Eindruck von einem Whisky zu erhalten, arbeiten wir fast ausschließlich mit sog. „Blind-Verkostungen„, auch „Blind Tastings“ genannt. Wir zeigen also Flasche und Verpackung erst während der Verkostung. Auf diese Weise machst du dich frei von Vorurteilen bezüglich der Herkunft, des Preises und der Aufmachung des Whiskys und konzentrierst dich allein auf den Genuss.

„Meine Nase ist zu schlecht für Whisky“

Vielleicht hast du schon einmal enttäuscht festgestellt, dass du kaum eine der, auf der Whisky-Verpackung beschriebenen, Aromen gefunden hast? Keine Sorge! Das liegt nicht an deiner (Un-)Fähigkeit zu Riechen und Schmecken, sondern an deinem individuellen Geruchs- und Geschmacksgedächtnis. Die sog. „Tasting Notes“ (Aromen-Beschreibungen) sind individuelle Assoziationen und Zuschreibungen. Oft wecken Gerüche Gefühle oder Bilder vor unserem inneren Auge, denen wir aber noch keinen Namen geben können. Das ist völlig normal. Wenn ich „Omas Apfelstrudel“ in einem Whisky rieche, ist es unwahrscheinlich, dass du die gleiche Kindheitserinnerung hast, außer unsere Omas sind gute Freunde (gut genug, um das geheime Apfelstrudel-Rezept weiterzugeben ;). Nicht Jeder findet daher die gleichen Aromen im Whisky und das ist auch gut so! Natürlich entwickelt sich deine Fähigkeit, Aromen identifizieren zu können auch mit der Erfahrung und dem Vergleich weiter. Probier dich aus, oft erfährst du durch den Whisky auch etwas Neues über dich selbst. Tausch dich mit Anderen über ihre Eindrücke aus und lerne so den Whisky und dein Gegenüber besser kennen.

„Whisky ist Männersache“

Eines der vermutlich hartnäckigsten Vorurteile über Whisky ist, dass es ein reines Männer-Getränk sei. In der Whisky-Szene arbeiten heute viele Frauen, so werden Marken wie Glendronach (Rachel Barrie), The Macallan (Kirsteen Campbell) und bald auch The Balvenie (Kelsey McKechnie) von Frauen kreiert. Auf den Tastings machen wir regelmäßig die Erfahrung, dass Frauen oft die feineren Nasen haben. Insbesondere beim Nosing tun sich Frauen daher leichter. Frauen und Männer haben womöglich unterschiedliche Zugänge zu Whisky, können ihn aber in gleichem Maße genießen. Wie so oft prägt hier wohl eher das gesellschaftliche Image von Whisky vor. Ein regelmäßig von uns frequentierter toller Blog ist beispielsweise  whiskyundfrauen.blogspot.de.

Whisky, Geld und Alkoholkonsum

Ein weiteres Vorurteil lautet: „Whisky ist ein Luxusprodukt„. Stimmt, guter Single Malt Whisky beginnt meist bei ca. 25 Euro Flaschenpreis und liegt damit weit über dem Durchschnitt anderer Spirituosen. Allerdings raten wir als bewusste Genießer dazu, weder täglich noch größere Mengen Alkohol zu konsumieren. Lieber weniger, aber hochwertigere Produkte, lautet das Motto. Für einen „Dram“ (ein Glas Whisky wie die Schotten es nennen) zahlt man, umgerechnet bis zu einem Flaschenpreis von 50 Euro, weniger als 1,50 Euro! Das kann sich jeder leicht errechnen. Und da eine Flasche Whisky bei angemessenem Konsum viele Wochen oder gar Monate vorhält, bleiben auch die Ausgaben überschaubar. Richtig, die Preise von Whisky können in schwindelerregende Höhen steigen. Doch die Auswahl von hochwertigen Single Malt Whiskys zwischen 25 und 45 Euro ist bereits riesig und bietet tolle Qualität. Kein Grund also, gleich einen besonders alten, seltenen und vor allem teuren Whisky zu kaufen. Am besten tastest du dich in einem unserer Whisky-Tastings langsam an deine Vorlieben heran, bis du irgendwann auf einen guten Tropfen stößt, für den du bereit bist, etwas mehr zu investieren.